Vom Kartenspiel zum Videospiel

Nachdem der Release des Kartenspiels ein voller Erfolg war, ging es direkt mit dem nächsten großen Schritt weiter! Karl, ein Freund von Mick, war vom Spielkonzept so fasziniert, dass er sich an die digitale Umsetzung wagte.

Kostenlos und leichter zugänglich

Professor Penguin erklärt das digitale Trick or Beat

Nach mehreren Jahren Entwicklung hat das digitale Spiel gleich mehrere Vorteile. Passend zur Mission, Trick or Beat mit möglichst vielen Spielern zu teilen, kann es kostenlos und in verschiedenen Sprachen gespielt werden.

Zudem ist das digitale Spiel noch leichter zu verstehen. In einem interaktiven Tutorial werden die wichtigsten Regeln spielerisch beigebracht. Während des Spielens leuchten alle verfügbaren Effekte. Wenn etwas nicht ausgeführt werden kann, liefert das Spiel stets eine Begründung.

Viele Regeln, viele Möglichkeiten

Programmcode der digitalen Umsetzung von Trick or Beat

Einfach war das Ganze aber sicher nicht. Weil jede Karte ganz eigene Regeln mitbringt, müssen sehr viele Spielregeln programmiert werden. Durch die Kombination der Fähigkeiten explodieren die Möglichkeiten. Es ist unmöglich, alle Kombinationen gezielt zu programmieren. Stattdessen muss alles so sauber und exakt programmiert sein, dass sich Effekte von selbst kombinieren lassen.

Die meisten Probleme haben die Karten Teamarbeit und Mr. Shark gemacht. Durch Teamarbeit lassen sich zwei Wesen miteinander kombinieren. Bei 30 verschiedenen Wesen bedeutet das 900 verschiedene Paare. Eigentlich gibt es durch die drei Teamarbeit-Karten sogar etwa 20 Millionen Möglichkeiten. Dass dabei unerwartete Kombinationen und Probleme entstehen, ist quasi vorprogrammiert. Kannst du erraten, warum Mr. Shark gleich zwei Probleme verursacht hat?

Grafiken und Animationen

Grafik einer Kartenfähigkeit im digitalen Trick or Beat

Außerdem braucht ein digitales Spiel jede Menge Grafiken und Animationen. Karl und Mick mussten sich deshalb viel darüber austauschen, welche Grafiken wie angepasst und vorbereitet werden müssen.

Karl musste zum Beispiel das Kartenlayout algorithmisch nachbauen. Das Problem: Mick hatte beim Erstellen der Karten einige bewusste Ausnahmen im Layout gemacht. So etwas kann ein Computer nicht verstehen. Um es digital sauber nachzubauen, musste mit Kartenbildern, unsichtbaren Hintergründen und verschiedenen Größen getrickst werden. Aber das Ganze war es auf jeden Fall wert, um Trick or Beat in die Welt der Computerspiele zu bringen.

Probier das kostenlose Steam-Spiel doch einfach mal aus.

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